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Betrunkener täuscht Bärenangriff vor, um heimzukommen

Ein betrunkener Mann hat den Notruf gewählt, weil er angeblich von einem Bären verfolgt werde. In Wirklichkeit brauchte er Hilfe, heimzukommen.

Newsdesk Heute
Ein "extrem betrunkener" US-Amerikaner gab an, von Bären umkreist und angegriffen zu werden.
Ein "extrem betrunkener" US-Amerikaner gab an, von Bären umkreist und angegriffen zu werden.
Bild: Fotolia

Der US-Amerikaner Christian R. Leonhardt aus Brecksville (Bundesstaat Ohio), rief den 911-Notruf und gab an, er um sein Leben zu fürchten. Laut der Strafanzeige vor dem Kanawha County Magistrate Court schrie der 46-Jährige ins Telefon: "Bitte helfen Sie mir!" Er gab an, seit Tagen zu Fuß im Wald unterwegs zu sein, dass sein Telefon den Geist aufgegeben habe und dass Bären ihn "umkreisten".

Weiters habe er eine Kopfverletzung, heißt es im Protokoll. Mehrmals habe man Leonhardt schreien gehört und behaupten, er blute und werde von Bären angegriffen. 

Mittels Handyortung konnte der Amerikaner aufgespürt werden. Such- und Rettungsdienste, Feuerwehr und medizinisches Personal wurden entsandt, um den 46-Jährigen in einer zweistündigen Suchaktion, die von 3 bis 5 Uhr morgens dauerte, zu finden. Lichter und Sirenen wurden eingeschalten, um etwaige Bären oder Wildtiere zu verscheuchen.

"Ich will nur aus dem Wald heraus"

"Der Mann blutete nicht und schien keine sichtbaren Verletzungen zu haben. Er war extrem betrunken und entschuldigte sich dafür, dass er unsere Zeit verschwendet hatte, sagte aber, er müsse schleunigst aus dem Wald heraus", heißt es in der Strafanzeige.

Leonhardt wurde wegen Falschmeldung eines Notfalls angeklagt. Ihm droht eine Geldstrafe von etwa 2.500 Dollar.

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