Bettler-Problem macht nun auch Grünen Sorgen

Bild: Sabine Hertel

Immer mehr Menschen flüchten vor der Armut in Osteuropa nach Wien. "Von einer massiven Bettel-Problematik" sprechen jetzt sogar die Grünen. Die Lösungsvorschläge der Politik sind rar.

Immer mehr Menschen flüchten vor der Armut in Osteuropa nach Wien. "Von einer massiven Bettel-Problematik" sprechen jetzt sogar die Grünen. Die Lösungsvorschläge der Politik sind rar.

Ein Mann sitzt auf der Straße und zeigt sein verkrüppeltes Bein. Eine Frau singt kniend in der U-Bahnstation. Buben und Mädchen betteln mit Rosen um ein paar Cent. Die zunehmende Armut in Osteuropa wird nun auch in Wien immer spürbarer. Von "einer massiven Bettelproblematik" sprechen mittlerweile auch die Grünen. "Das ist eine soziale Realität. Man darf nicht mehr wegschauen", mahnt Grünen-Sozialsprecherin Birgit Hebein.

Sie wünscht sich eine Grundversorgung. "Es braucht aber europaweite Projekte. Lokal ist das nicht zu lösen", sagt sie. "Armut muss bekämpft werden, nicht die Armen", heißt es auch von der SP – wie das umsetzbar wäre, weiß man aber auch nicht so recht. "Es braucht niederschwellige Anlaufstellen", meint Ulli Gladik von der Bettellobby. "Es gäbe den Menschen eine Perspektive. Niemand bettelt, weil er will.".

ath

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