Bewaffnetes Duo auf Raubzug durch Tirol: Zeugen gesucht

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Vier Raubüberfälle in nur vier Stunden waren des Ergebnis der Sommernacht. Die Täter wurden gefasst, die schwarze Pistole bleibt verschollen.

Der 31. Juli 2020 war ein produktiver Tag für den Festgenommen. Erst im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass er dabei nicht alleine war. Zumindest bei den ersten drei Taten hatte der türkische Staatsbürger Unterstützung von einem 22-jährigen Österreicher. Eine Chronik des Abends:

120:45, Innsbruck

Der Abend der Beiden begann gegen 20:45 im Bereich der Amraserstraße 4-6 in der Nähe eines Einkaufszentrums. Unter Vorhalt der Schusswaffe versuchten sie, vier junge Frauen auszurauben. Aus bisher unbekannten Gründen nahmen sie jedoch Abstand von ihrem Vorhaben und zogen weiter.

221:00, Innsbruck

Nur eine Viertelstunde später und wenige Meter entfernt trafen die beiden im Bereich einer Laderampe auf eine Gruppe 7-8 jugendlicher Männer. Auch hier wurde die Schusswaffe gezogen, der erbeutete Geldbetrage fiel allerdings relativ gering aus.

322:15, Imst

Anschließend fuhren sie gemeinsam nach Imst wo ein 27-jähriger Österreicher gefährlich bedroht wurde. Die Waffe blieb stecken, doch wurde im Rahmen der Auseinandersetzung sehr eindeutig auf deren Befinden unter dem T-Shirt verwiesen.

423:50, Innsbruck

Nach dem bisher wenig erfolgreichen Raubzug ging es nun zurück nach Innsbruck, wieder in die Amraserstraße. Dort versetzte der 20-jährige Türke einem 24-jährigen Österreicher mehrere Faustschläge ins Gesicht und raubte ihm mit vorgehaltener Waffe einen geringen Geldbetrag. Im Zuge des Handgemenges wurde auch dem Täter eine Verletzung im Gesicht zugefügt. Nur kurze Zeit später wurde der Flüchtende von einer Polizeistreife angetroffen und festgenommen, allerdings ohne Waffe.

Zeugen und Waffe gesucht

Zu den ersten beiden Vorfällen in Innsbruck wurde bisher noch keine Anzeige erstattet, auch konnte die Tatwaffe trotz Suche noch nicht gefunden werden. Die betroffenen Personen der beiden Vorfälle und Personen, welche möglicherweise Angaben zum Verbleib der Waffe machen können, werden ersucht, sich mit dem Kriminalreferat des SPK Innsbruck unter 059133 / 75 3333 in Verbindung zu setzen.

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