Bewährung für Welpen-Vergewaltiger

Der Familienvater wurde auf frischer Tat von "Blackies" Herrchen (10) ertappt. Der Bub ist schwer traumatisiert: Die Richterin ließ trotzdem Milde walten.

Eine fruchtbarer Fall von Sodomie und dessen Aufarbeitung vor Gericht erschütterte vor wenigen Tagen Südafrika – ein sechsfacher Familienvater hatte einen Hundewelpen vergewaltigt.

Die bestialische Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 15. Oktober, in Alexandra, einem Stadtteil von Johannesburg, wie das regionale Nachrichtenportal "AlexNews" berichtet.

Im Bereich einer gemeinsamen Toilette, die sich seine Familie mit ihren Nachbarn teilt, hatte Fanroi M. (45) – nach eigenen Angaben – zwei Hunde bei der Paarung beobachtet. Dabei sei er von der Lust übermannt worden, woraufhin er dazwischen ging und sich das Weibchen selbst schnappte...

Der Besitzer des kleinen Hundes – ein zehnjähriger Bub – erwischte den 45-Jährigen in flagranti. Dessen Onkel alarmierte die Polizei.

Zwei Wochen später kam es zum Prozess. Richterin Syta Prinsloo bezeichnete die Tat des 45-Jährigen als widernatürlichen und barbarischen Akt für ein Mitglied einer zivilisierten Gesellschaft. "Schlimmer noch ist, dass Sie immer noch verheiratet sind und ein Vorbild für Ihre sechs Kinder darstellen. Verstörend ist ebenfalls die Vorstellung, dass sie nebenbei auch sexuell mit ihrer Frau verkehrten", wird Prinsloo vom "AlexNews" zitiert.

Doch anstatt ihn für Jahre ins Gefängnis zu stecken, ließ sie Milde walten. Weil er sich auf Anraten seines Anwalts schuldig bekannt habe, aus persönlichen Umständen und bislang nie straffällig geworden war, wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt – eine Strafe die von der Richterin auf Bewährung ausgesetzt wurde.

Bub (10) traumatisiert

Die Familie des traumatisierten Buben fordert jetzt ein Betretungsverbot für "Blackies" Peiniger für ihre gesamte Nachbarschaft im Stadtteil Alexandra. Sie fürchten, der sechsfache Vater könne sich erneut an Hunden oder sogar Kindern vergehen.

Auch die Non-Profit-Organisation "Frauen und Männer gegen Kindesmisshandlung" (WMACA) und die "Gesellschaft zur Verhinderung von Gewalt gegen Tieren" (SPCA) fordern härtere Strafen und wollen Verurteilte ähnlicher Verbrechen in Zukunft unter permanente Überwachung stellen.

(rcp)

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