Diego Simeone vergießt am Spielfeldrand bittere Tränen. Diese Bilder bewegen seit Samstagabend die Fußballwelt.
Der Argentinier ist als einer der härtesten Trainer des Spitzenfußballs bekannt. Seine Emotionen zeigt er für gewöhnlich in Form von Wutausbrüchen und Grimassen. Beim 4:1-Heimsieg von Atletico Madrid gegen Alaves zeigt er sich ungewohnt verwundbar.
Der Grund leuchtet ein. Sein Klub würdigt Vater Carlos Simeone mit einer Schweigeminute. Er verstarb vor dem Match im Alter von 80 Jahren.
Simeone zeigt sich sichtlich bewegt und versteckt seine Trauer um den geliebten Menschen nicht, weint um seinen Vater. Nach dem Spiel gibt es das Danke an seinen Klub: "Ich weiß das zu schätzen. Ich werde das nie vergessen."