Beyoncé soll Volkslied gestohlen haben

Bild: imago stock&people
Beyoncé (33) unter Beschuss: Der US-Musikerin wird vorgeworfen eine Gesangspassage aus einem ungarischen Volkslied gestohlen und unerlaubt in ihren Hit "Drunk in Love" eingebaut zu haben. Eine ungarische Künstlerin hat nun Klage gegen die Sängerin eingebracht.
(33) unter Beschuss: Der US-Musikerin wird vorgeworfen eine Gesangspassage aus einem ungarischen Volkslied gestohlen und unerlaubt in ihren Hit "Drunk in Love" eingebaut zu haben. Eine ungarische Künstlerin hat nun Klage gegen die Sängerin eingebracht.

Konkret geht es um die Verwendung des volkstümlichen Liedes "Bajba, Bajba Pelem", welches zu Beginn von Beyoncés und Ja-Zs Hit in einer digital veränderten Version zu hören sein soll. Die Passage beginnt bei Minute 00:55 und dauert knapp 15 Sekunden. Zu hören ist ein verzerrter, flehender Frauengesang.

Schadensersatz & Gewinnbeteiligung

Die Sängerin Mitsou wirft Beyoncé in der Klage vor einem New Yorker Gericht vor, die von ihr stammende Aufnahme des Volkslieds von 1995 wiederrechtlich verwendet zu haben. Sie fordert Schadensersatz, eine 29-prozentige Gewinnbeteiligung an den Einnahmen der Produktion und ein Verbot der öffentlichen Darbietung des Hits.

Sie habe das Lied von ihrer Großmutter gelernt, erklärte Mitsou. Es handle von der "Hoffnungslosigkeit, wenn man niemandem mehr vertrauen kann, außer der eigenen Mutter und Gott".

Das Lied  "Drunk in Love" , in dem Beyoncé mit ihrem Mann, dem Rapper Jay-Z (45) auftritt, handle dagegen vom Glück der Ehe, kritisierte die Roma-Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Monika Juhasz Miczura heißt. Sie klagte, Beyoncé und Jay-Z hätten keine Erlaubnis eingeholt und würden das Lied missbrauchen, um "zu dem sexuellen Liedtext fremdländische Erotik" heraufzubeschwören.
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