Beyoncés Videodreh landet vor Gericht

Von "The Lion King" inspiriert hat Beyoncé ihr erstes visuelles Album "Black is King" veröffentlicht, das nach Lob jetzt negative Schlagzeilen macht.
Von "The Lion King" inspiriert hat Beyoncéihr erstes visuelles Album "Black is King" veröffentlicht, das nach Lob jetzt negative Schlagzeilen macht.picturedesk.com
Beyoncé hat im Juli ihr erstes visuelles Album veröffentlicht. Ein umstrittener Drehort des Musikfilms bringt die Produzentin jetzt in Bedrängnis.

Nachdem US-Superstar Beyoncé (39) in der Realverfilmung von Disneys "Der König der Löwen" als Nala zu hören war, lieferte die Sängerin nicht nur ein dazu passendes Musikalbum mit dem Titel "Lion King: The Gift", sondern veröffentlichte in diesem Jahr auch ihren Musik-Film "Black is King" auf Disneys Streaming-Portal. Angelehnt an die Löwen-Saga erzählt "Black is King" anhand der Geschichte eines verbannten Prinzens von den Unterdrückungen der afrikanischen Bevölkerung bis zur Wiedererlangung ihrer Kultur und ihrer reichhaltigen Traditionen.

Drehort sorgt für Wirbel

Zunächst erwies sich Beyoncés visuelles Album als Glücksgriff für Disney, denn der Film wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Knappe zwei Monate nach dem Release macht er wieder Schlagzeilen, diesmal aber mit einer Klage, die ein US-Bürger laut "PageSix" vor dem Obersten Gerichtshof in New York einbrachte. Ohne Befugnis sollen in Shelter Island Teile von "Black is King" auf dem Anwesen eines ehemaligen Sklavenhändlers gedreht worden sein.

Keine Genehmigung für "Black is King"-Dreh

Die Klage richtet sich sowohl gegen die Stadt, in der das Grundstück liegt, als auch gegen alle Treuhänder der Stadt sowie den Vorstand des örtlichen "Community Preservation Fund". Der Kläger will belegen, dass die Verwalter des umstrittenen Anwesens Geld von Disney kassierten und alle moralischen Bedenken über Bord warfen. Er sei entsetzt, dass man an einem Ort einen "Tanz veranstaltet", auf dem laut ihm über 200 versklavte Afrikaner und Indianer begraben sind.

Beyoncé, selbst Produzentin von "Black is King", hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert, ebenso wenig der zuständige Stadtrat. Von Seiten Disneys heißt es laut "PageSix", dass man den fertigen Film von einer unabhängigen Filmfirma gekauft hat und deshalb keinen Einfluss auf die Drehorte gehabt hätte.

> > BLACK IS KING ist auf Disney+ verfügbar.

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