Bezirkschefin stoppt FreudeNOW Festival

Misstöne um das für Sommer 2020 geplante Klassik-Festival in der Freudenau in Wien-Leopoldstadt: Bezirkschefin Lichtenegger untersagte das Event. Die Veranstalter sind fassungslos.

Das für Sommer 2020 in der Wiener Freudenau geplante Festival scheitert am unerwarteten Widerstand der Leopoldstadt. "Obwohl die Veranstaltung als nachhaltiges und umweltfreundliches ,Green Event' konzipiert ist, verhindert die Bezirksvorsteherin (Grüne) die größte Festivalinnovation der letzten Jahre in der Bundeshauptstadt. Das Festival FreudeNOW wird zur Gänze von internationalen Investoren finanziert und arbeitet ohne öffentliche Subventionen von Bund oder Land", heißt es in einer Aussendung der Veranstalter.

Ticketpreise werden zurückerstattet, Planung für 2021 läuft

Seitens der Investoren zeigt man sich von der Verhinderungspolitik verwundert, "zumal ein kultureller und touristischer Mehrwert für die Stadt durch privates Engagement ermöglicht worden wäre", heißt es weiter. Das FreudeNOW Festival führe nun seit mehreren Wochen positive Gespräche für die Umsetzung des Festivals im Sommer 2021. Gespräche mit Künstlern würden durch die Intendanz laufend geführt. Bereits bezahlte Tickets werden refundiert.

Die Initiatoren und Investoren werden in den nächsten Wochen über die weiteren Pläne informieren. "Sie betonen, sich grundsätzlich weiter zum Standort Wien als Kulturmetropole und Tourismusdestination zu bekennen und begrüßen die fruchtbare Zusammenarbeit mit den öffentlichen Stellen und politischen Vertretern auf Stadt- und Landesebene", hieß es am Dienstag.

Statement des Bezirks angekündigt

Bezirkschefin Uschi Lichtenegger kündigte für Dienstagnachmittag ein Statement zu dem Fall an.

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