Dass für das rot-weiß-rote Duo Felix Leitner und Simon Eder in der 12,5-Kilometer-Verfolgung wenig drin sein würde, stand bereits vor dem Rennen fest. Zu groß war der Rückstand nach dem Sprint-Bewerb.
Doch zumindest Leitner zeigte ein beherztes Rennen, machte gleich 36 Plätze gut und wurde - mit nur einem Schießfehler - Zehnter. Sein Rückstand auf Gold betrug 3:08,8 Minuten. Eder hatte sein Visier schlecht eingestellt, verfehlte fünf Mal das Ziel - Rang 37.
Den Olympiatitel sicherte sich Quentin Fillon Maillet. Nach dem Triumph im Einzel eroberte der Franzose auch Gold in der Verfolgung, 28,6 Sekunden vor dem Norweger Tarjei Bö. Bronze ging an den Russen Eduard Latipow (+35,3). Sprint-Sieger Johannes Thingnes Bö fiel nach sieben Strafrunden auf Platz fünf zurück.