Wintersport

Biathleten schießen gegen Material und Serviceleute

Keine Chance für Österreichs Biathleten! Nach dem 20-Kilometer-Einzelbewerb gibt es Kritik am Material und den Serviceleuten.
Heute Redaktion
09.02.2022, 03:10

Beim Olympia-Wettkampf am Dienstag wurde Felix Leitner mit einer Strafminute als bester Österreicher 16. Nach dem Sieg des Franzosen Quentin Fillon Maillet ist er bedient und äußert deutliche Kritik am Material: "Ich hätte es mir anders erhofft, habe aber gewusst, dass wir mit den Skiern Probleme haben, wenn es eiskalt ist. Das hat sich bewahrheitet", meint er.

Zum Vergleich: Vor Leitner landeten fünf Athleten, die drei Stafminuten kassierten. Also verlor er auf sie in der Loipe mehr als zwei Minuten. Leitner dazu: "Ich will keinem einen Vorwurf machen, wenn wir schon nicht das Wundermittel oder den Wunderski finden. Aber ich mag das nicht alles auf meinen Hut nehmen. Bei fast vier Minuten Laufrückstand brauchen wir nicht mehr über Laufform oder mein Höhentraining diskutieren, da haben wir andere Probleme."

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Materialprobleme kosten Kraft

Schon im Mixed-Bewerb seien die Skier eine "Katastrophe" gewesen, Österreich landete da nur auf Platz zehn. Vor allem auf den Anstiegen sei das Material-Problem eklatant, meint Leitner: "Es zieht dir halt mit einem nicht so guten Ski pro Schritt die Prozent mehr raus aus dem Körper, die du hinten raus brauchst. Die habe ich dann einfach nicht mehr gehabt."

Für die ÖSV-Biathleten stehen nun einige Tage zur Regeneration auf dem Programm. Bleibt nur zu hoffen, dass sie die Material-Probleme in den Griff bekommen und bei den weiteren Wettkämpfen weiter vorne dabei sind.

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