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Bibelfilm in drei islamischen Staaten verboten

Heute Redaktion
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"Noah", der vorab als kontrovers gehandelte Bibelfilm mit Russell Crowe und Anthony Hopkins, wird in Katar, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht im Kino zu sehen sein. Grund dafür ist die im Islam verbotene bildliche Darstellung von Propheten. Der Film erscheint Ende März in den USA.

, wird in Katar, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht im Kino zu sehen sein. Grund dafür ist die im Islam verbotene bildliche Darstellung von Propheten. Der Film erscheint Ende März in den USA.

Weitere Staaten könnten dem Beispiel folgen - auch in Ägypten, Jordanien und Kuwait darf mit einem Verbot des Films gerechnet werden. Die biblische Figur des Noah, der im Auftrag Gottes eine Arche baut um Exemplare jeder Tiergattung vor der Sintflut zu retten, spielt auch im Koran eine wichtige Rolle. Die höchste Autorität des sunnitischen Islams hat bereits eine Fatwa gegen den Film erlassen.

Auch in den USA rief "Noah" bereits vor seinem Kinostart heftige Kritik hervor, allen voran durch die konservative "National Religious Broadcasters Group". Diese befürchtet eine eigenwillige Auslegung der Heiligen Schrift. In einem offiziellen Statement von Paramount, verlautbarte das Produktionsstudio, dass der Film sich zwar künstlerische Freiheiten genommen habe, aber "in seinem Wesen und seinen Werten eine wahrheitsgetreue Darstellung eines Grundpfeilers des Glaubens von Millionen von Menschen" sei.

 

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