Biber-Plage: Nager fressen sich durchs Aubad

Nach den Badegästen haben nun gefräßige Pelztierchen das Freibad in der Donaustadt erobert. Als erste Maßnahme wurden Bäume vergittert, um den Bibern den Zugang zu erschweren.

Nach den Badegästen haben nun gefräßige Pelztierchen das Freibad in der Donaustadt erobert. Als erste Maßnahme wurden Bäume vergittert, um den Bibern den Zugang zu erschweren.

Zwei Bäume wurden heuer Jugendgewalt bereits gefällt, auf bis zu 30 Stämmen kann man Bissspuren erkennen. "Zum Glück haben uns Spaziergänger umgehend darüber informiert", so Christian Holzschuh von der Stadtgemeinde. Die Plagegeister stehen unter Naturschutz, daher greift man zu sanften Maßnahmen. Vorerst wurden die Löcher im Zaun geschlossen und gefährdete Bäume mit einem Metallgitter versehen, was die Tiere aber nur bedingt abhält.

Ein sandhaltiger Anstrich für Bäume wird getestet, "der Bibern nicht schmeckt", erklärt Experte Holzschuh. Letzte Möglichkeit wäre eine Umsiedelung der Tiere in eine Schutzzone am Nordufer der Donau, berichten die "NÖN".

Miriam Krammer

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