Big Brother in Linzer Öffis: Neue Diskussion entbrannt

Die Kritik von SP-Sicherheitssprecher Franz Leidenmühler an der gar mageren Aufklärungsquote bei Öffi-Diebstählen heizt die Debatte um die Videoüberwachung in der Landeshauptstadt neuerlich an. Die SPÖ muss nun Kameras zustimmen, fordert VP-Gemeinderat Wolfgang Hattmannsdorfer.

Die Sozialdemokraten sind mit ihrer Einsicht etwas spät dran, doch es ist ein gutes Signal, wertet Hattmannsdorfer die Aussagen seines Gemeinderatskollegen Leidenmühler und ortet einen Meinungsumschwung pro Kameras. Wie berichtet, kritisiert Leidenmühler die niedrige Aufklärungsquote in den öffentlichen Verkehrsmitteln: Von bislang 111 Taschendiebstählen im  Jahr 2010 konnten lediglich zwei geklärt werden. Überall, wo Videoüberwachung eingeführt wird, sinkt die Kriminalitätsrate schlagartig, erklärt der VP-Gemeinderat und nennt die Beispiele Hinsenkampplatz und Altstadt. Im Fortgeh-Viertel der Landeshauptstadt ist die Zahl der Straftaten um 40 Prozent gesunken, berichtet Hattmannsdorfer. Wie Heute-Leser wissen, ist in der umstrittenen Unterführung Hinsenkampplatz die Rate sogar auf Null gesunken, Täter konnten anhand der Aufzeichnungen identifiziert werden.

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