"Italien hat mich auf ein neues Level gebracht – körperlich und mental", sagt Belgien-Sturmtank Romelu Lukaku.
Mit 24 Toren und zehn Assists hatte er großen Anteil am Meistertitel in Italien mit Inter zuletzt. "Big Rom" rufen ihn die Italiener mit Respekt. Am Freitagabend in München will Lukaku Italien im Viertelfinal-Schlager aus der EM schießen.
"Ich habe einen großen Schritt gemacht. Jetzt bin ich Weltklasse", strotzt Belgiens Neuner vor Selbstvertrauen. In Mailand stellte das Muskelpaket seine Ernährung um, ließ Kilos purzeln und traf noch öfter.
Für Belgien erzielte er 63 Tore in 97 Länderspielen. Aber: In K.o.-Spielen glänzte er bisher noch nicht. Im Nationalteam ist Lukaku von den Vorlagen von Kevin de Bruyne abhängig. Der City-Star soll fit werden.
"Lukaku kann sich gegen zwei, drei Spieler durchsetzen", weiß Italiens Matteo Pessina. "Wir kennen ihn alle gut. Vielleicht wird uns das helfen."