Praterstern: Im ersten Monat 411 Abmahnungen

Seit einem Monat heißt es: Alk-Trinken am Praterstern bei Strafe verboten. 11 Personen wurden gestraft, die Polizei zeigt sich insgesamt zufrieden.
Wie bereits berichtet, ist mit 27. April 2018 das von der Stadt Wien verordnete Alkoholverbot am Praterstern in Kraft getreten. Im Rahmen der polizeilichen Aufgaben wurde auf die Umsetzung des Verbots genau geachtet und Übertretungen geahndet.

Die Amtshandlungen wurden im Zeitraum vom 27. April bis 24. Mai 2018 statistisch erfasst. Dabei kam es zu 411 Abmahnungen, lediglich bei 11 Personen mussten Organmandate erlassen werden, 78 weitere Personen wurden angezeigt. 57 Getränke musste die Polizei beschlagnahmen. 463 Getränke fanden auf Anordnung der Exekutive ihren Weg in den Müllkübel.

Insgesamt zufrieden mit Wiener "Trinkverhalten"

Aus Sicht der Polizei verliefen die Amtshandlungen am Praterstern im Großen und Ganzen problemlos ab. Das polizeiliche Ziel, die Gruppenbildungen am Praterstern einzuschränken, bzw. das Festsetzen diverser Szenen zu vermeiden, konnte erreicht werden.

Große Mehrheit für Alk-Verbot

"Heute" ließ vom Meinungsforschungs-Institut "Unique Research" abfragen, ob in Österreich "an öffentlichen Plätzen, die soziale Brennpunkte sind (z.B. Bahnhöfe), ein Alkoholverbot erlassen werden soll"?

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Das ist das Ergebnis (500 Befragte, max. Schwankungsbreite +/- 4,4%):

Eine satte Mehrheit von 81 Prozent spricht sich dafür aus. Davon geben 41 Prozent gar ein "ja, auf jeden Fall" an, weitere 40 Prozent sind für "Ja, eher". (bai)

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