Die Bilder dieses kranken Hirschs schocken die Welt

Diese Bilder sind wirklich herzzerreißend: Zahlreiche Wucherungen an seinem Körper haben aus dem grazilen Wildtier eine Erscheinung wie aus einem Horrorfilm gemacht.
Fotografin Julie Carrow aus dem US-Bundesstaat Minnesota traf auf einem Streifzug rund um die Stadt Pipestone auf einen jungen Hirsch. Sein Anblick schockte sie bis ins Mark. Das Tier war über und über mit riesigen Wucherungen übersäht, als wäre es direkt einem Zombie-Horrorfilm entsprungen.

"Dieser Hirsch ist ganz normal an uns vorbeigegangen. Er sah weder panisch noch unterernährt aus, obwohl ich seine Augen gar nicht sehen konnte." Auch diese schienen von Tumoren verdeckt zu sein, wie mehrere Bilder zeigen, die Carrow Ende Juli auf Facebook veröffentlichte.

"1) Hat noch wer dieses kleinen Kerl in der Umgebung der Stadt gesehen und 2) kann irgendwas getan werden, um ihm zu helfen?", fragt sie die Netzgemeinde: "Für mich ist das einfach nur herzzerreißend". Gleichzeitig schickte sie auch eine Anfrage an das für Wildtiere zuständige Minnesota Department of Natural Resources (DNR).

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Wie sich herausstellte, leidet das Tier an einem besonders schweren Fall von Fibromatose. Diese dürfte für Menschen nicht ansteckend sein.

Seitens des DNR heißt es, dass derartige Vorfälle im Bundesstaat Minnesota "nicht neu" seien: "Wir bekommen beinahe jedes Jahr Fotos von Wild mit Fibromen zugeschickt". Getan wird dagegen nichts. Die Wucherungen würden nach einer Zeit von selbst abfallen, nur in ganz extremen Fällen käme es zu Komplikationen.

Doch kann dem leidenden Hirsch geholfen werden? Die Ansage der Behörde ist klar: "Wir werden uns nicht in den Lauf der Natur einmischen."

(rcp)

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