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"Wollte es beenden": Eilish spricht über Depressionen

Kurz vor den Grammys erzählt das Ausnahme-Talent in einem Interview vom Erfolgsdruck und ihren dunklen Zeiten.

Heute Redaktion
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Billie Eilish könnte bei der morgigen Grammy-Verleihung in Los Angeles Musikgeschichte schreiben: Die erst 18-jährige Sängerin ist sechs Mal für den begehrten Musikpreis nominiert, davon vier Mal in den Hauptkategorien "Single des Jahres", "Beste neue Künstlerin", "Album des Jahres" und "Lied des Jahres".

Junge Sängerin durchlebte dunkle Zeiten

Der viele Ruhm hat aber auch seine Schattenseiten, was Billie Eilish jetzt in einem TV-Interview zugab. Es hätten sich viele Freunde von ihr abgewendet: "Ich war so unglücklich. Unglücklich und irgendwie freudlos." Damals habe sie nicht daran gedacht, ihren 17. Geburtstag zu erleben, erzählt sie von ihren dunklen Zeiten.

Auf die Frage, ob sie auch daran dachte, sich etwas anzutun, antwortete die junge Musikerin kurz und knapp: "Ja." Damals sei sie gerade in Berlin gewesen. "Ich erinnere mich, dass ich allein im Hotelzimmer war und dass da ein Fenster war." Der Gedanke an ihre Mutter Maggie Baird habe sie letztendlich davon abgehalten und sie dazu gebracht, zur Therapie zu gehen.

Billie Eilish möchte Betroffenen helfen

Die professionelle Hilfe habe ihr auch dabei geholfen, offen über das Thema sprechen zu können. Ihre Popularität will sie dazu nutzen, verzweifelten jungen Menschen zu zeigen, dass es immer einen Ausweg gibt.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Billie Eilish das Titellied für den nächsten James Bond-Film "No Time to die" (Kinostart: April 2020) singen wird. Ein Ereignis, dem sie schon begeistert entgegenfiebert: "James Bond ist die coolste Franchise, die je existiert hat", freut sich die Sängerin.