Bill Cosby droht nun doch ein Strafprozess

Zum ersten Mal hat ein Richter eine Klage wegen sexuellen Missbrauchs gegen Bill Cosby (78) zugelassen. In dem konkreten Fall der "schweren sexuellen Nötigung" geht es um die Anklage der Universitätsmitarbeiterin Andrea C. aus dem Jahre 2004. Der 78-Jährige soll die Frau unter Drogen gesetzt und misshandelt haben.

Zum ersten Mal hat ein Richter eine Klage wegen sexuellen Missbrauchs gegen  (78) zugelassen. In dem konkreten Fall der "schweren sexuellen Nötigung" geht es um die Anklage der Universitätsmitarbeiterin Andrea C. aus dem Jahre 2004. Der 78-Jährige soll die Frau unter Drogen gesetzt und misshandelt haben.

Laut Staatsanwalt Kevin Steele habe dieser Übergriff in Bill Cosbys Haus stattgefunden. Für das Opfer Andrea C. wirkte der Schauspieler damals als "Mentor und Freund", weshalb sie ihm vertraut habe.

Zuvor versuchten Cosbys Anwälte einer Anhörung zu entgehen. Sie argumentierten, dass ein Vorgänger von Staatsanwalt Steele ihrem Mandanten ein Angebot unterbreitet hatte: Sollte es in einem Zivilprozess zur Erstreitung einer Entschädigung kommen, werde es keinen Strafprozess geben.

Doch laut Steele hätten die Anwälte des Opfers nichts über dieses Angebot gewusst. Am Mittwoch, den 3. Februar entschied Richter Steven O'Neill aus Norristown im Bundesstaat Pennsylvania laut der 'Associated Press' nun, dass diese Klage nicht fallengelassen werde.

Cosbys Anhörung ist für den 8. März festgesetze. Im Falle einer Verurteilung drohen dem 78-Jährigen bis zu zehn Jahre Haft und rund 23.000 Euro Geldstrafe. Andrea C. ist nur eine von 50 Frauen, die Vorwürfe gegen Cosby erheben.

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