Bill Cosby wehrt sich

Die Anwälte von Bill Cosbys (78) haben die Medien am Mittwoch der Falschdarstellung bezichtigt. Hintergrund ist das Verhörsprotokoll aus dem Jahr 2005, das kürzlich öffentlich gemacht wurde.

Darin gebe der Entertainer zu, in den 70er-Jahren beim Sex mit Drogen experimentiert zu haben - wie es damals für viele üblich gewesen sei - und der Geschlechtsverkehr sei im Einverständnis aller Beteiligten geschehen. Laut den Anwälten hätte die Presse diese Aussagen allerdings verdreht und Cosby als Vergewaltiger dargestellt, das berichtet der amerikanische TV-Sender 'CNN'.

Weiter schoss der 78-Jährige über seine Anwälte gegen eines seiner mutmaßlichen Opfer. Andrea Constand, die die erste von über zwei Dutzend Frauen war, die gegen Cosby klagte, forderte nach der Veröffentlichung der Aussage Cosbys, dass alle Akten aus dem Jahr 2005/2006 freigegeben werden.

Schweigegeld wird zurückgefordert

Das passt dem TV-Star überhaupt nicht und er drohte, sämtliches Geld, dass er einst an Constand überwiesen hatte, zurückzuwollen, sollte sie ihre Forderung nicht zurückziehen. Er wirft ihr nämlich vor, damit gegen die Abmachungen und die Verschwiegenheitserklärung der außergerichtlichen Einigung zu verstoßen.

Um was für eine Summe es sich dabei handelt, ist nicht bekannt. Während Cosby auch in diesem Fall von einvernehmlichem Sex sprach, warf ihm Constand vor, sie sexuell missbraucht zu haben. 

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