Sie war wohl eine der schillerndsten Figuren auf jeder Gala. Vor allem beim Grazer "Aufsteirern" machte ihr kaum jemand etwas vor, wenn sie ihr Dirndl anzog. Zumindest war das bis 2015 so. Denn nach dem Tod ihres Mannes Karl Wlaschek ging sie nur mehr selten außer Haus.
Der Verlust setzte ihr sehr zu. Die Milliardärin soll in den vergangenen Jahren sehr einsam gewesen sein. Sie erzählte sogar, dass es ihr "miserabel" gehen würde.
Sie lernte Karl Wlaschek 2009 kennen, drei Jahre später heirateten die beiden. Die Steirerin war die fünfte und letzte Ehefrau des Billa-Gründers. Dieser soll ihr drei Milliarden Euro vererbt haben. Sie selbst äußerte sich dazu nie. Die Witwe betonte sogar immer wieder, dass sie und ihr Mann sparsam gelebt haben sollen: "Wir haben ein ganz normales Leben geführt".
Den Tod ihres geliebten Mannes dürfte sie nie ganz verarbeitet haben. So suchte sie gerne Trost bei ihren Freunden in der Steiermark: "Leider war nicht vorauszusehen, dass er so rasch stirbt".