Bin Ladens Leibwächter kassiert Geld vom Staat

Sami A. war ein enger Vertrauter des einstigen Terrorchefs der Al-Qaida. Dennoch wird der "Gefährder" finanziell unterstützt.
Er gehörte zur Leibgarde von Osama bin Laden, verübte an seiner Seite mit höchster Wahrscheinlichkeit abscheuliche Taten - und lebt nun in Deutschland vom Staat. Die Rede ist von Sami A.

Der gebürtige Tunesier bekommt im Monat über 1.100 Euro an finanzieller Unterstützung. Die AfD fragte direkt bei der Landesregierung in Nordrhein Westfahlen nach. Die Antwort: Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhält Sami A. 1.167,84 Euro um Monat.

"Asylrecht schamlos ausgenutzt"

Weshalb die Leistung aber so hoch ist, ist nicht klar. Denn laut dem Gesetz stehen dem Tunesier und seiner Frau je 194 Euro zu, für jedes der vier Kinder ungefähr 140 Euro. Das bedeutet, dass Sami A. noch weitere Leistungen erhalten muss.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Und offenbar bleibt es auch dabei: Trotz der Nähe zur Al-Qaida darf Sami A. nicht abgeschoben werden. Nach Tunesien herrscht nämlich ein "Abschiebeverbot". Somit wird ein mutmaßlicher Terrorist weiterhin vom Staat finanziert, der das "deutsche Asylrecht schamlos ausnutzt", wie Eckhardt Rehberg, Chef-Haushälter der CDU zu "Bild" sagt.

Sami A. bleibt in Deutschland

Sami A. lebt seit 1997 in Deutschland. Laut Gerichtsurteilen ging er von 1999 bis 2000 in afghanische Terrortrainingscamps, wo er auch Osama bin Laden kennen lernte und zu seinem Leibwächter wurde. Der Tunesier bestreitet dies jedoch.

Dennoch ist sich das Oberverwaltungsgericht Münster sicher: Sami A. ist "eine akute erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit". Viel dagegen unternehmen kann man offenbar nicht - der Al-Qaida man kassiert ungeniert weiterhin Geld vom Staat.

(slo)

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