Lachs-Döner macht nun die Wiener City schöner

Die Gründer von "John Döner": Christoph Speiser (27) und Manuel Aibler (28) bringen in der Wiener Innenstadt Bio-Qualität mit Fast Food zusammen.
Die Gründer von "John Döner": Christoph Speiser (27) und Manuel Aibler (28) bringen in der Wiener Innenstadt Bio-Qualität mit Fast Food zusammen.Sabine Hertel
Bei "John Döner" kommt nur Keulenfleisch in den Kartoffelteigfladen. Mal was ganz anderes ist Kebab mit Lachsforelle oder geröstetem Gemüse vom Spieß.

Döner kann viel mehr sein als Fastfood mit Billigfleisch. Wie gut und nachhaltig auch schnelles Essen sein kann, beweisen die Freunde Christoph Speiser (27) und Manuel Aibler (28). Die Idee zu ihrem Bio Döner entstand im Rahmen einer Uni-Hausarbeit. Wirklichkeit geworden ist das Projekt jetzt als "John Döner" in der Marc-Aurel-Straße 7 (City). Geöffnet ist Dienstag bis Samstag von 11.30 bis 21 Uhr.

Biozertifikat statt Billigfleisch

Den nachhaltigen Döner im Kartoffelteigbrot von "Joseph Brot" gibt es in drei Varianten: Am vegetarischen Spieß (7,90 €) rösten Rote Rübe, Kohlrabi und Sellerie mit Süßkartoffelpüree zwischen den Schichten. Damit das Gemüse nicht trocken wird, bestreicht man alles regelmäßig mit Öl. Die Lachsforelle aus Radlberg (11,90€) bekommt eine Dill-Remoulade, Rotkraut, fermentierte Zwiebeln und Minz-Honig-Joghurt.

Für die Fleischvariante mit Kärntner Bio-Hühnerkeule (9,90 €) wird der Spieß selbst gesteckt und mit einer hauseigenen Gewürzmischung mariniert: "Wir haben einen Wareneinsatz von 11,50 Euro pro Kilo. Zum Vergleich: Für Billigfleisch, wo das Hendl nie das Tageslicht gesehen hat, zahlt man drei bis vier Euro", schildert Speiser den großen Qualitätsunterschied im Gespräch mit "Heute".

Fleisch, Fisch und Gemüse gibt es neben der Döner-Variante auch als Dürüm (7,90 €) im Fladen von der Bäckerei Rathmayr oder als Bowl (9,90 €). Alle drei können in den Geschmacksrichtungen "fresh“, "classic“ und "oriental“ bestellt werden. So viel Auswahl und Möglichkeiten hat man bei keinem anderen Döner Standl. "Manche Gäste waren schon drei mal hintereinander bei uns", erzählt Speiser lachend. Denn wer sich durchkosten will, muss definitiv öfter zum Essen kommen!  Die zwei Döner-Revolutionäre freut's.

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