Bis Sonntag enorme Regenmengen, Hagel, Muren

Die starken Überflutungen in Oberösterreich, Bayern und Salzburg sind auf ein stationäres Höhentief über Mitteleuropa zurückzuführen. Auch am Wochenende wird es wieder brenzlig, gerade dort, wo der Wasserpegel sowieso schon viel zu hoch ist. Die Wetterlage wird sich erst am Wochenanfang beruhigen.

Die starken sind auf ein stationäres Höhentief über Mitteleuropa zurückzuführen. Auch am Wochenende wird es wieder brenzlig, gerade dort, wo der Wasserpegel sowieso schon viel zu hoch ist. Die Wetterlage wird sich erst am Wochenanfang beruhigen.

Der Starkregen in Teilen Oberösterreichs, Salzburgs und im angrenzenden Bayern brachte stellenweise mehr als doppelt so viel Regen wie in einem durchschnittlichen Monat. Verantwortlich für die Unwetter ist ein stationäres Höhentief über Mitteleuropa. Somit muss man zumindest bis Sonntag nach wie vor mit lokal enormen Regenmengen, Hagel, Überflutungen und Muren rechnen. Auch die Gewitterwahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Beim "Rock am Ring" in Deutschland wurden verletzt.

Nacht von Samstag auf Sonntag - Gewitterwarnung für Innviertel

Im Flachgau und dem Innviertel könnte es in der Nacht wieder zu heftigen Gewittern kommen. Meteorologen befürchten, dass große Regenmengen niedergehen werden. Die Überflutungsgefahr steigt! 

Samstag: Schwül und gewittrig, viel Regen

Man muss in ganz Österreich mit hefigen Regenfällen und Gewitter rechnen. Sonne darf man nur im Norden und Osten erwarten. Das Thermometer steigt je nach Gegend auf 16 bis 26 Grad. 

Doppelt so viele Niederschläge wie im Monatsmittel

Im Grenzgebiet von Bayern und Oberösterreich wurde bis Donnerstag binnen 48 Stunden zum Teil mehr als die doppelte durchschnittliche Monatsniederschlagssumme registriert. "In Ranshofen (OÖ) kamen in Summe 150 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen, davon fast 100 Liter alleine am Mittwoch in nur 12 Stunden", sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas. In einem durchschnittlichen Juni würden hier "gerade einmal knapp 70 Liter pro Quadratmeter" fallen. Ähnliche Mengen wurden auch in Simbach am Inn in Deutschland oder in Mattighofen (OÖ) registriert.

Das ist der Grund für die enormen Regenmassen

Das stationäre Höhentief mit Zentrum über Mitteleuropa ist mit hochreichend feucht-warmer Luft gefüllt, in der sich immer wieder heftige Regenschauer und Gewitter bilden. Diese bewegen sich kaum weiter und regnen sich vor Ort aus. Die direkte Folge sind zum Teil enorme Regenmengen binnen kurzer Zeit sowie Überflutungen und Muren.

Montag: Hoch über Ostsee als Retter

Eine Wetterberuhigung zeichnet sich erst für den Montag ab. Ein Hoch über der Ostsee bringt dann voraussichtlich trockenere Luft in den Alpenraum und damit geht die Unwettergefahr allmählich zurück. 

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