Bis zu 16 Prozent würden wieder Strache wählen

Während die Gesamtbevölkerung eine "Liste Strache" mehrheitlich nicht für wählbar hält, zeigen FP-Wähler durchaus Sympathie dafür.
Während die Gesamtbevölkerung eine "Liste Strache" mehrheitlich nicht für wählbar hält, zeigen FP-Wähler durchaus Sympathie dafür.Bild: Grafik Heute

Heinz-Christian Strache schließt (vorerst) aus, dass er mit einer eigenen Liste zur Wien-Wahl antritt. Ändert er seine Meinung, würden ihn – allen Affären zum Trotz – immerhin 5 Prozent "sicher" wählen ...

"Angenommen, Heinz-Christian Strache tritt bei der nächsten Wahl mit einer eigenen Liste an: Wäre er für Sie dann wählbar?"

Das fragte "Unique Research" für "Heute" 503 wahlberechtigte Österreicher (max. Schwankungsbreite ±4,5 Prozent).

Strache immer noch wählbar

Das Ergebnis: Für immerhin 5 Prozent wäre eine

"Liste Strache" ganz sicher wählbar, für weitere 11 Prozent möglicherweise. Aber: Für 77 Prozent käme das ganz sicher nicht oder eher nicht infrage. Deutlich anders sehen das die FP-Wähler.

Viele von ihnen haben dem Ex-Parteichef Ibiza und Spesen-Causa verziehen: Rund jeder fünfte blaue Fan antwortete mit "ganz sicher wählbar", jeder dritte mit "möglicherweise wählbar", Nur jeder vierte würde Strache ganz sicher nicht die Stimme geben, 17 Prozent eher nicht.

Blau vs. Blau

"Die Strahlkraft von Strache ist in der FP-Wählerschaft noch immer vorhanden. Die Stammwähler lassen sich offensichtlich durch kaum etwas vergraulen", so Meinungsforscher Peter Hajek.

"Ein Antreten würde die blauen Wähler vor eine wahltechnische Gewissensfrage stellen." Zudem würde der Kampf Blau gegen Blau "eher mit dem Bihänder als mit dem Florett ausgetragen werden"

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