"Österreich, ACHTUNG!" Mit diesen Worten beginnt die aufsehenerregende Wetterprognose von Kachelmannwetter, die gleichzeitig eine Warnung ist. Am Mittwoch erreicht nämlich eine markante Kaltfront samt Sturm, Regen und kräftiger Abkühlung den Alpenraum. Abends gibt es im Zentralalpenraum und später auch in den Südalpen starken Schneefall bis in die Täler!
"Bis inklusive Ostern erleben wir ab Mittwoch [...] turbulente Wetterlagen samt enormen Niederschlagsmengen vom Arlberg bis zum Wienerwald!", meldet Meteorologe Clemens Grohs mit Blick auf den ECMWF-Modelllauf.
Dessen Berechnungen schocken: "Auf den Bergen können hier in Summe oft 1,5 bis 2,5 Meter Schnee fallen!"
Noch ist aber unklar, ob diese Prognose so eintritt, betont der Wetter-Experte. Denn nach dem ICON 6z-Modelllauf werden die Niederschlagsmengen entlang der Voralpen und im Wienerwaldbereich bis am Samstagvormittag weniger intensiv ausfallen als beim ECMWF. Grohs: "Die Prognose bleibt noch unsicher und spannend!
UWZ-Meteorologe Marcus Rubel sieht es ähnlich: "Ab Wochenmitte deutet sich mit einer markanten Kaltfront und der nachfolgenden Entwicklung eines kräftigen Italientiefs noch einmal eine spätwinterliche Wetterphase samt Schneefall bis in tiefe Lagen an."
Zu Beginn der neuen Woche setzt sich laut www.ubimet.at und UWZ mehr und mehr der Hochdruckeinfluss durch. Am Montag scheint zeitweise die Sonne, eine geringe Schauerneigung besteht tagsüber am ehesten im westlichen Bergland sowie von der Koralpe bis zum Ötscher und Schneeberg.
In weiten Landesteilen bleibt es aber trocken und vor allem im Flachland überwiegt der freundliche Wettercharakter. Bei meist nur schwachem Wind aus westlichen bis nördlichen Richtungen liegen die Höchstwerte zwischen 9 und 17 Grad, am mildesten wird es im Osten.
Der Dienstag beginnt mit lokalen Frühnebelfeldern oder hochnebelartigen Restwolken, tagsüber kommt aber häufig die Sonne zum Vorschein. Vor allem im Osten und Südosten bilden sich wieder Quellwolken, Regenschauer bleiben aber die Ausnahme.
Dünne Schleierwolken trüben den freundlichen Eindruck dagegen kaum, auch der Wind weht meist nur schwach. Lediglich am Alpenostrand macht sich am Vormittag noch mäßiger Nordwestwind bemerkbar. Die Temperaturen steigen auf 12 bis 18 Grad.
Am Mittwoch scheint in der ersten Tageshälfte noch zeitweise die Sonne, ab Mittag setzt im Westen schauerartiger Regen ein. Bis zum Abend breitet sich dieser auf weite Landesteile aus, meist noch trocken bleibt es von Unterkärnten bis zum Burgenland.
Die Schneefallgrenze sinkt von anfangs 1200 im Westen rasch gegen 800 m und in der Nacht bis in viele Täler ab. An der Alpennordseite frischt lebhafter bis kräftiger Westwind mit einzelnen Sturmböen auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 und 20 Grad.
Der Donnerstag präsentiert sich von seiner trüben und nasskalten, an der Alpennordseite winterlichen Seite mit Schneefall bis in die Täler. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 300 und 500 m, im Süden sowie vom Inn- bis ins Waldviertel sind einige trockene Abschnitte zu erwarten. Die Sonne zeigt sich aber auch dort kaum.
Bei kräftigem, am Alpenostrand gegen Abend sogar stürmischem Nord- bis Nordwestwind kommen die Temperaturen nicht mehr über 0 bis +7 Grad hinaus.
Am Freitag schneit es vor allem entlang der Nordalpen häufig, in der Früh ist selbst im Flachland mit etwas Schneefall zu rechnen. Im Tagesverlauf verlagert sich der Schwerpunkt nach Osten, vorübergehend steigt die Schneefallgrenze auf 500 m an und im Westen werden die trockenen Abschnitte häufiger.
Im Süden zeigt sich zwischen einzelnen Schneeschauern ab und zu die Sonne. Der Wind legt noch zu und weht im Osten sowie in den Nordföhntälern stürmisch aus Nordwest. Mit 0 bis +7 Grad bleibt es spätwinterlich.