Bis 30.000 Euro Strafe für Vermieter nach Corona-Party

In diesem Miet-Domizil wurde eine illegale Party gefeiert.
In diesem Miet-Domizil wurde eine illegale Party gefeiert.Denise Auer
Hotels, Ferienwohnungen und Appartements müssen im dritten Lockdown geschlossen bleiben. Wer dennoch ein Zimmer (ver)mietet, muss mit Strafen rechnen.

Dick eingepackt, den Finger am Stadtplan, sind dieser Tage immer wieder Personen zu beobachten, die durch die Innenstadt flanieren. Wo die mutmaßlichen Touristen übernachten, darüber lässt sich nur spekulieren. Schließlich müssen Hotels im Lockdown geschlossen bleiben. Verboten ist auch die Vermietung von Wohnungen und Co. über Plattformen wie Airbnb (mit wenigen Ausnahmen). Wer seine eigenen vier Wände dennoch für touristische Zwecke vermietet, verstößt gegen die Covid-Maßnahmenverordnung. Und das kann teuer werden: "Hier beträgt der Strafrahmen bis zu 30.000 Euro", heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Mieter müssen mit einer Strafe von bis zu 1.450 Euro rechnen.

Die Kontrolle über die Einhaltung der Verordnung obliegt der jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörde. Illegale Vermietungen aufzuspüren, ist laut Stadt allerdings schwierig. Schwerpunktaktion sei jedenfalls zu Silvester keine geplant. Am Wochenende sind zwei illegale Corona-Partys mit Dutzenden Gästen in Miet-Domizilen in Margareten und Hietzing aufgeflogen. Nachbarn hatten sich über den Lärm beschwert ("Heute" berichtete).

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