Bis zum Sommer sollen in Österreich alle geimpft sein

Der Corona-Impfplan der Regierung nimmt bis zum Sommer kräftig Fahrt auf
Der Corona-Impfplan der Regierung nimmt bis zum Sommer kräftig Fahrt aufBernd Wüstneck / dpa / picturedesk.com
Gesundheitsminister Rudolf Anschober kündigt über sieben Millionen weitere Impfungen bis zum Sommer an.

Am Mittwoch gab Gesundheitsminister Rudolf Anschober ein Update zu den Corona-Impfungen. Die statistischen Zahlen belegen, dass die Länder wie im Impfplan vorgegeben impfen. Bis heute wurden bereits 695.000 Impfungen im e-Impfpass erfasst - bis zum Sommer sollen über sieben Millionen weitere folgen.

Dreimal mehr Impfstoff als im Frühjahr

Bislang wurden vor allem Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheime - wie im Impfplan vorgesehen - fast vollständig durchgeimpft. In den kommenden Wochen und Monaten soll die Impfkampagne der Bundesregierung nun voll an Fahrt aufnehmen. "Insgesamt sind uns für März etwa 1,1 Millionen Impfdosen zugesagt worden, das ist eine Verdreifachung im Vergleich zu den Vorwochen", freut sich Anschober.

Rudolf Anschober gab ein Update zu den Corona-Impfungen.
Rudolf Anschober gab ein Update zu den Corona-Impfungen.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com

Dabei soll es sich um eine "gute Mischung" aus Vakzinen der Firmen BionTech/Pfizer (463.000), AstraZeneca (458.000) und Moderna (136.000) handeln. Bis Ostern möchte er zwei Millionen Impfdosen verimpfen.

Erstmals wird auch "Johnson & Johnson" verimpft

Der Gesundheitsminister betonte erneut, dass man abhängig von Lieferterminen und Marktzulassungen sei. Laut Plan "wird es im zweiten Quartal zusätzliche sechs Millionen Impfdosen geben", kündigt Anschober an. Er geht davon aus, "dass wir im ersten Halbjahr acht Millionen Dosen verimpft haben werden." Das würde in der Theorie bedeuten, dass bei einer impfbaren Bevölkerung (älter als 16 Jahre) von rund 7,4 Millionen Österreichern, jeder mindestens teilgeimpft werden könnte.

Ab April sollen auch erstmals rund 600.000 Vakzine von Johnson & Johnson zum Einsatz kommen, Anschober erwartet eine EU-Zulassung "binnen zwei Wochen".

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