Bundesweit hat am frühen Mittwochmorgen der Streik der Lokführer im Personenverkehr begonnen. Der Ausstand, zu dem die Lokführergewerkschaft GDL aufgerufen hat, begann um 02.00 Uhr. Enden soll der Streik am Freitag um 18.00 Uhr. Bis dahin gilt ein Notfahrplan der Deutschen Bahn.
Der Güterverkehr der Bahn wird bereits seit Dienstag um 18.00 Uhr bestreikt. Das Hessische Landesarbeitsgericht in Frankfurt am Main hatte am Dienstagabend den Eilantrag der Deutschen Bahn gegen den Streik der GDL in zweiter Instanz abgewiesen. Die Bahn erklärte, der Notfahrplan biete "nur ein sehr begrenztes Angebot im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr".
Fahrgästen wurde empfohlen, ihre Reise wenn möglich zu verschieben oder sich in den Auskunftsmedien zu erkundigen, ob die Verbindung nach dem Notfahrplan verkehrt oder nicht. Tickets behalten nach Bahn-Angaben ihre Gültigkeit, die Zugbindung ist aufgehoben.
Laut "Westbahn"-Aussendung vom vergangenen Montag bleibt der Fernverkehr zwischen Österreich und Bayern aufrecht. "Seitens der Westbahn wurde die Initiative ergriffen, mit den ÖBB eine Lösung zu finden, um betroffene Fahrgäste zwischen Salzburg und München in Westbahn-Zügen mitzunehmen. Folgende Züge werden auf der Strecke zwischen Wien Westbahnhof und München planmäßig fahren".
"In Deutschland findet von Mittwoch, 10.01., 02:00 Uhr bis Freitag, 12.01.2024, 18:00 Uhr ein Lokführerstreik der Gewerkschaft GDL statt.
Details, welche ÖBB-Zugverbindungen betroffen sind, aktualisieren wir laufend auf oebb.at & SCOTTY sobald uns Informationen vorliegen.
Wir ersuchen Sie daher, nicht dringende Reisen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben", heißt es bezüglich des Streiks auf der Website der ÖBB.