Er kam als Retter des schwächelnden Vorabends, er geht als geprügelter Showdino. Thomas Gottschalk bringt heute (19.20 Uhr) zum letzten Mal seinen ARD-Talk. Nichts hat geholfen, nicht einmal, als Austro-Medienprofi Markus Peichl backstage zum Zepter griff.
Er kam als Retter des schwächelnden Vorabends, er geht als geprügelter Showdino. Thomas Gottschalk bringt heute (19.20 Uhr) zum letzten Mal seinen ARD-Talk. Nichts hat geholfen, nicht einmal, als Austro-Medienprofi Markus Peichl backstage zum Zepter griff.
"Fressen Sie mich nicht gleich beim ersten Mal", bat der Altmeister der Abendunterhaltung beim "Gottschalk live"-Auftakt am 23. Jänner. Seine Fans folgten, 4,34 Mio. scharten sich vor dem Bildschirm. Dann kam der Knick, zuletzt pendelte die Quote nur noch zwischen 500.000 und 700.000 Sehern.
Der "Gockel" (stern.de) wurde kleinlauter, die Werbepausen kürzer, Statisten/Redakteure aus dem Rampenlicht verbannt und "humorvolle Interaktion" mithilfe eines Live-Publikums inszeniert. Die versprochene "halbe Happy-Hour" war aber nicht zu retten - und zum bitteren Ende setzte die ARD noch eines drauf: Das geplante Finale am Donnerstag musste dem Fußball weichen.