So bereiten Sie sich auf den Black Friday vor

Preisvergleich, Shopping-Liste, Vorbestellungen: So bereiten Sie sich schon vor dem Black Friday auf die große Rabattschlacht vor. Sieben Tipps.

Schnäppchenjäger, die sich erst am Freitag mit der Unmenge an Spezialangeboten zum Black Friday befassen, dürften schnell überfordert sein. Darum lohnt es sich, etwas Vorarbeit zu leisten. Wie bereitet man sich am besten auf die große Rabattschlacht am Black Friday vor? Der Einzelhandel-Experte Marcel Stoffel rät den Konsumenten vor allem eines: "Kaufen Sie nicht etwas, was Sie gar nicht brauchen, nur weil es Black Friday ist", sagt er im Interview.

Zum Glück sind die meisten Konsumenten laut Stoffel heute so weit, dass sie Fake-Rabatte von echten Angeboten unterscheiden können. Diese sieben Tipps helfen gegen Fehlkäufe:

• Budget machen

Wer zu spontanen Käufen neigt, muss wissen, wie viel Geld er überhaupt ausgeben kann. Sonst besteht die Gefahr, dass man etwa seine Kartenlimit erreicht oder nicht mehr genug Geld hat, um die Dinge zu kaufen, die man eigentlich eingeplant hatte. Oder noch schlimmer: Ende November ist wegen Black Friday das Monatsbudget überzogen. Darum sollte man sich ganz konkret ausrechnen, wie viel Geld man wofür ausgeben kann und wo die Grenze ist.

• Preise vergleichen

Sind die Deals wirklich Schnäppchen? Diese Frage sollte man sich nicht erst im Laden stellen. Konsumenten können sich entweder auf Schnäppchenplattformen informieren oder gleich selbst den Preisvergleich durchführen, etwa über Online-Shopping-Portale. Wer den Vergleich macht, fällt weniger schnell auf vermeintliche Schnäppchen herein.

• Einkaufsliste erstellen

Wer nur kauft, was er eh braucht, lässt sich weniger von Rabatten blenden. Dazu gehört auch, sich über die Produkte selbst zu informieren. Nur weil ein Tablet ganz wenig kostet, heißt das nicht, dass es sich lohnt, es zu kaufen. Schließlich könnte es ja auch einfach ein schlechtes Tablet sein. Darum raten Preispsychologen, vor der Shopping-Tour bereits genau aufzulisten, was man alles kaufen will. Im Laden soll man sich dann möglichst streng an die Liste halten.

• Coupons und Kundenkarten vorbereiten

Wenn man am Black Friday an der Kasse steht und merkt, dass man den Gutschein zu Hause vergessen hat, könnte einem der Rabatt verweigert werden. Darum ist es sinnvoll, am Donnerstagabend noch einmal zu prüfen, ob man alle nötigen Dokumente, Codes und Kundenkarten mit dabei hat. Viele Coupons und Gutschein-Codes sind heutzutage digital, es reicht also, sie auf dem Handy abzuspeichern und an der Kasse scannen zu lassen. Gedruckte Coupons kann man etwa ins Portemonnaie stecken, denn ohne das geht man ja kaum in einen Laden.

• Tag planen

Welche Läden öffnen zuerst, wann starten die Deals, was kann ich auch online erledigen? Wer sich einen Schlachtplan erstellt, kommt am schnellsten und erfolgreichsten durch den Rabatt-Dschungel. Für diejenigen, die zur Ladenöffnung eines bestimmten Geschäfts vor Ort sein möchten, kann es sich lohnen, am Tag vorher früh ins Bett zu gehen und am Freitag früh aufzustehen. Bereits vergangenes Jahr hat sich gezeigt, dass sich am Black Friday auch in der Schweiz Schlangen vor den Läden bilden können.

• Rückgaberecht prüfen

Wer das nötige Geld hat und keine Zeit für den Preisvergleich hat, kann Artikel kaufen und sie später retournieren, falls der Deal sich im Nachhinein doch als Lockvogelangebot entpuppen sollte. Dazu müssen Shopper aber im Vorfeld wissen, welche Rückgabekonditionen bei den jeweiligen Geschäften und Online-Shops gelten. So kann es sein, dass ein Shop bestimmte Produkte überhaupt nicht zurücknimmt – oder dass zumindest zusätzliche Kosten entstehen können, etwa für das Porto bei Onlineshops. Zudem gelten in verschiedenen Läden unterschiedliche Fristen.

• Vorbestellen

Kunden können sich im Onlineshop vorbereiten, indem sie Produkte in den Warenkorb legen und dann warten, bis am Freitag die Rabatte aufgeschaltet werden. Das klappt nicht nur online, sondern auch vor Ort. Sofern ein Produkt, auf das am Black Friday Rabatt gewährt wird, schon vorher im Sortiment ist, können Kunden es in manchen Läden bereits reservieren. Am Freitag müssen sie es dann nur noch zum reduzierten Preis abholen.

Leser erzählen von ihren Erfahrungen mit Lockvogelangeboten.

(Red)

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