Black Hawk landete auf AKH-Dach

Am Dienstag wunderten sich viele Wiener, als ein Black-Hawk-Hubschrauber des Bundesheers auf das Wiener AKH zuflog und am Dach landete. Das Bundesheer trainierte für die neue Kooperation zwischen Heer und Spital.

Gekonnt landete der S-70 Black-Hawk auf dem Dach des Spitals, um den Ernstfall zu proben. Es handelt sich um eine Premiere - erstmals trainierten Bundesheer und AKH die Versorgung und den Transport eines Schwerverletzten durch den Militärhubschrauber und die Übergabe an die Spitalsmitarbeiter. Die heutige Einsatzübung verlief erfolgreich. Es habe keine Probleme gegeben, sagte ein Heeres-Sprecher.

Der "Black Hawk" soll dann zum Einsatz kommen, wenn innerhalb kürzester Zeit sehr viele Patienten anfallen. Das könnte in einem Katastrophenfall, wie zum Beispiel bei einem Hochwasser, der Fall sein. Dann ist es notwendig, innerhalb kürzester Zeit sehr vielen Patienten rasch und professionell helfen zu können.

Mit dem Helikopter lassen sich Schwerverletzte rasch und ohne Erschütterungen transportieren. Im Fluggerät finden bis zu 20 Personen oder vier Tonnen Last Platz. Für das Katastrophen-Szenario hat der AKH den vorhandenen Hubschrauberplatz adaptiert, damit auf diesem auch schwere Hubschrauber landen können.

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