Blackhawks-Fans dürfen keinen Indianerschmuck tragen

Kopfschmuck-Verbot bei den Chicago Blackhawks
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In den USA wird weiter heftig über Rassismus diskutiert! Die Chicago Blackhawks erteilen nun ihren Fans ein Verkleidungs-Verbot.

Das NHL-Team war wie die Footballer der Washington Redskins ebenfalls ein Thema der Rassismus-Debatte, die im Rahmen der "Black Lives Matter"-Bewegung geführt wird. Doch während die NFL-Truppe aus der Hauptstadt verkündete, dass sie ihren Namen ändert, bleibt man in Chicago beim Namen Blackhawks. Der ist indianischen Ursprungs und von einem Häuptling inspiriert.

Dennoch geht man auch beim Eishockey-Klub auf die Rassismus-Debatte ein. Konsequenz: Fans dürfen sich nicht mehr mit traditionellen Indianer-Kopfbedeckungen verkleiden. "Diese Symbole sind heilig, sie gehören traditionell den Häuptlingen ihrer Stämme, die großen Respekt genießen", teilen die Blackhawks mit. Der Kopfschmuck solle nicht "als ein Kostüm oder als tägliche Kleidung" verwendet werden.

Wie die Maßnahme bei den Fans ankommt und wie das bei den Spielen kontrolliert und umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Vorerst sind Fans auf den Tribünen wegen der Corona-Krise ohnehin kein Thema.

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