Blackout-Ende: Fast ganz Kiew hat wieder Strom

Kiew hatte nach einem Raketenhagel keinen Strom, Wasser, Wärme und Mobilnetz mehr. 
Kiew hatte nach einem Raketenhagel keinen Strom, Wasser, Wärme und Mobilnetz mehr. GENYA SAVILOV / AFP / picturedesk.com
Vier Tage nach schweren russischen Angriffen gibt es in der ukrainischen Hauptstadt Kiew fast überall wieder Strom, Wasser, Wärme und ein Mobilnetz.

Seit Sonntagmorgen sei die Versorgung mit Strom, Wasser, Wärme und Mobilnetz in der Drei-Millionen-Einwohner-Metropole nahezu vollständig wiederhergestellt, teilte die Militärverwaltung im Nachrichtenkanal Telegram mit. Die Reparaturarbeiten am Stromnetz befänden sich in der Endphase. Aufgrund der hohen Belastung könne es noch zu lokalen Ausfällen kommen.

Tagelang ohne Wasser, Licht und Wärme

Wegen der tagelangen Stromausfälle in Kiew hatte zuvor Präsident Wolodymyr Selenskyj Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko ungewöhnlich offen kritisiert. Der ehemalige Box-Weltmeister warnte daraufhin vor politischem Streit und rief zu Zusammenhalt auf. Klitschko versicherte in der "Bild am Sonntag", dass in "Rekordtempo" an der Wiederherstellung der Stromversorgung gearbeitet werde.

Nicht alle haben wieder die Möglichkeit Strom, Wasser und eine Heizung zu nutzen. In der Ukraine werden heute heftige Schneefälle und eisige Kälte erwartet.

Gezielt Energiestruktur angegriffen

Mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern hatte Russland am Mittwoch gezielt die Energie-Infrastruktur des Nachbarlandes beschossen und schwere Schäden angerichtet. Auch in vielen anderen Landesteilen fielen Strom, Wasser und Wärmeversorgung aus. Russland führt seit dem 24. Februar einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

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