Blau Weiß darf nun doch auf der Gugl spielen

Bild: GEPA pictures/ Walter Luger

Die "Stadion-Groteske" rund um die Gugl hat vorerst ein Ende. Blau Weiß muss nun doch nicht "ausziehen", darf sein Heimspiel am 14. Oktober gegen Horn in Linz austragen, obwohl parallel das Generali Ladies Tennis Turnier stattfindet.

Die "Stadion-Groteske" rund um die Gugl hat vorerst ein Ende. Blau Weiß muss nun doch nicht "ausziehen", darf sein Heimspiel am 14. Oktober gegen Horn in Linz austragen, obwohl parallel das Generali Ladies Tennis Turnier stattfindet.
"Wir haben eine Lösung für beide Sportveranstaltungen gefunden", beruhigt Bürgermeister Klaus Luger. Das Meisterschaftsspiel zwischen dem Erstliga-Schlusslicht und Horn kann nun wie geplant auf der Gugl über die Bühne gehen.

Wegen dem zeitgleich stattfindenden Generali Ladies Tennis-Turnier drohte den Linzern der Auszug (wir ).  Das Schlusslicht fragte bereits beim Stadtrivalen LASK an, um ins Paschinger Waldstadion ausweichen zu können. Auch Ried, Grödig und St. Pölten wurden als Alternativen ins Spiel gebracht.

"Logistische Herausforderung"

Doch dieses Thema ist vorerst vom Tisch. "Wir sind froh, dass wir im Stadion bleiben können. Es wäre sehr bitter gewesen, hätten wir auf unser Heimrecht verzichten müssen. Es ist eine Riesen-Erleichterung", so Klub-Manager Roland Arminger im "Heute"-Gespräch.

Luger, der ja bekanntlich selbst BW-Linz-Anhänger ist, sagt zur Lösung: "Es handelt sich zwar um eine logistische Herausforderung, die aber gemeistert wird. Neben dem Tennis Turnier und dem Fußballspiel werden darüber hinaus auch schon Aufbauarbeiten für die Karate-WM durchgeführt."

Die Fans müssen an diesem Spieltag aber viel Geduld aufbringen. Denn es wird beim Match gegen Horn kein Parkplatz zur Verfügung stehen. Auch für die Verpflegung der VIPs müssen sich die Linzer einen anderen Raum suchen. Die Kabinen, die die Linzer anfangs an die Tennisspielerinnen abtreten hätten müssen, stehen nun doch zur Verfügung.

Fußballfans dürfen nicht zu laut sein

Auch die TV-Teams müssen an diesem Abend etwas näher zusammenrücken. Arminger: "Ich bin lange gesessen, um ein neues Konzept auszuarbeiten. Die Verantwortlichen von der LIVA und vom Tennisturnier sind uns sehr entgegengekommen."

Eine Vorgabe bleibt jedoch noch: Die Stadion-Besucher dürfen nicht zu laut sein, um den Spielbetrieb in der Halle nicht zu stören. Das dürfte bei zuletzt rund 1.000 anwesenden Fans und der dürftigen Akustik im Linzer Stadion allerdings eher kein Problem sein.

Die Blau Weißen können somit vorerst aufatmen. Doch spätestens bei der nächsten Großveranstaltung auf der Gugl wird es vermutlich wieder zu Engpässen kommen.

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