Blau Weiß Linz will bald in die deutsche Bundesliga

Zweitligist Blau Weiß Linz geht jetzt auch virtuell auf Titeljagd, gründete ein eigenes E-Sports-Team. Schon bald will man in der deutschen Bundesliga gegen Schalke oder Leipzig kicken.

Es klingt wie ein verspäteter Aprilscherz, ist aber wahr. Zweitligist Blau Weiß Linz will in die deutsche Bundesliga. Und das schon in naher Zukunft.

Möglich macht dieses ambitionierte Ziel das neu gegründete E-Sports-Team der Blau Weißen.

Für die virtuelle Titeljagd stellte der Stahlstadt-Klub innerhalb kürzester Zeit einen 19-Mann starken Kader auf die Beine. "Unsere Spieler sind auf Österreich und Deutschland verteilt. Zum Training und zu den Spieltagen sind sie per Headset immer miteinander verbunden", so Blau Weiß Vorstandsmitglied und Initiator des neuen E-Sports-Teams, Sargon Mikhaeel (37).

Auf der Playstation wird gezockt

Gezockt wird dabei von zu Hause aus auf der Playstation. Wie auch auf dem echten Rasen, sitzen elf Spieler pro Team vor dem Bildschirm.

Zum Trainer wurde der Stuttgarter Dean Seifert bestellt. "Die Entscheidung, eine eigene E-Sports-Sektion zu gründen, ist im Trend der global mittlerweile sehr ernst zu nehmenden Sportart, ein logischer Schritt. Blau-Weiß Linz möchte hier als Zweitligaverein eine Vorreiterrolle einnehmen", so Mikhaeel zu "Heute".

Neben Blau Weiß hat in Österreich mit Wacker Innsbruck nur ein weiterer Zweitligist eine E-Sports-Mannschaft.

Als neu gegründeter Verein müssen die Blau Weißen in der Rookie Liga (5. Liga) mit insgesamt 18 Teams auf Torjagd gehen. Mikaheel ist zuversichtlich: "Wir sind sehr gut aufgestellt und wollen gleich im ersten Jahr aufsteigen."

Die ersten beiden Partien verliefen mit zwei Siegen und 6:0 Toren schon sehr vielversprechend. Verfolgen können Fans die Partien künftig übrigens im Livestream auf dem eigenen Youtube-Kanal. "Wir werden die Spiele dann auch immer auf unseren sozialen Kanälen ankündigen", versichert Mikhaeel.

Aushängeschild der neu gegründeten Truppe ist der einzige Linzer im Kader, Alexander Feigl (25).

In wenigen Jahren will er mit seinem Klub in der deutschen virtuellen Bundesliga kicken. Die Gegner sind dann mit Schalke 04, Werder Bremen oder RB Leipzig richtig klingende Namen.

Bis dahin muss aber noch fleißig gezockt werden.

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