Blau Weiß sucht Stadion für seinen Cup-Schlager

Bild: GEPA

Die Freude über das Traumlos währte nur kurz. Zwar spielt Erstligist Blau Weiß Linz im Cup-Achtelfinale gegen Rekordmeister Rapid. Doch aus dem vermeintlichen Heimspiel wird ein Auswärtsspiel werden, weil die Gugl am Termin (25. oder 26. Oktober) wegen der Karate-WM in der TipsArena gesperrt ist.

"Das ist natürlich sehr ungünstig für uns", sagt Blau-Weiß-Manager Roland Arminger. Denn erstmals seit 2010 spielen die Linzer wieder gegen Rapid – und können jetzt aber das Spiel (25. oder 26. Oktober) nicht in Linz spielen.

Denn: Durch die gleichzeitig stattfindende Karate-Weltmeisterschaft in der TipsArena ist die Gugl blockiert. "Aus Sicherheitsgründen ist es nicht möglich, gleichzeitig ein Fußballspiel abzuhalten", so Arminger. Noch dazu, wo gegen Rapid mit einem Besucheransturm zu rechnen ist.

Deshalb wollte Blau Weiß das Spiel eigentlich zunächst zeitlich verlegen. Doch das untersagte der ÖFB – mit Hinweis auf eine mögliche Fernsehübertragung. Nun beginnt für Arminger die Suche nach einem Ausweichstadion. Zu Diskussion stehen Ried, Grödig oder St. Pölten.

Erneute Stadion-Groteske

Für die vermeintliche Sportstadt Linz ist das die nächste peinliche Stadion-Groteske. Denn schon das Heimspiel von Blau Weiß gegen Horn am 14. Oktober stand auf der Kippe – wegen eines zeitgleich stattfindenden Damen-Tennisturniers in der TipsArena.

Auch dieses Spiel hätte der Linzer Erstliga-Verein beinahe in einem anderen Stadion austragen müssen. Erst nach einem klärenden Gespräch mit den Veranstaltern des Tennis-Turniers und der Stadt gab es eine Lösung. Das Spiel gegen Horn kann nun auf der Gugl stattfinden.

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