Schwere Ausschreitungen überschatteten das Spitzenspiel der griechischen Liga zwischen Olympiakos Piräus und AEK Athen (1:3).
Nach dem 3:1 in der 91. Minute von AEK protestierte der Besitzer von Olympiakos, der Reeder Evangelos Marinakis, auf dem Spielfeld gegen die Entscheidungen der Schiedsrichter. "Die Betrüger und Gauner haben gezeigt, dass sie keine Skrupel haben", wütete Marinakis.
Nach dem Schlusspfiff stürmten dann aufgebrachte Olympiakos-Ultras den Platz. Sie warfen mit Sitzschalen und Rauchbomben. Die Polizei griff durch, setzte Tränengas, Blendgranaten und Schlagstöcke ein. Spieler und Funktionäre von AEK Athen flüchteten in die Kabine.
Olympiakos drohen hohe Geldstrafen, ein Punkteabzug und Heimspiele ohne Fans.
AEK liegt nach dem Sieg in der Tabelle punkgleich mit Stadtrivale Panathinaikos neun Punkte vor Olympiakos. Bei AEK saß der frühere ÖFB-Nationaltorhüter Cican Stankovic auf der Ersatzbank. Drei Punkte hinter Olympiakos ist PAOK Saloniki mit den Ex-Rapidlern Stefan Schwab und Thomas Murg Ligavierter.