Fussball

Blendgranaten bei Ultras-Platzsturm in Griechenland 

Das Spitztenspiel in Griechenland wurde von schweren Ausschreitungen überschattet. Sogar der Präsident von Olympiakos Piräus mischte am Rasen mit.
Martin Huber
24.04.2023, 11:48
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Schwere Ausschreitungen überschatteten das Spitzenspiel der griechischen Liga zwischen Olympiakos Piräus und AEK Athen (1:3).

Nach dem 3:1 in der 91. Minute von AEK protestierte der Besitzer von Olympiakos, der Reeder Evangelos Marinakis, auf dem Spielfeld gegen die Entscheidungen der Schiedsrichter. "Die Betrüger und Gauner haben gezeigt, dass sie keine Skrupel haben", wütete Marinakis.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Nach dem Schlusspfiff stürmten dann aufgebrachte Olympiakos-Ultras den Platz. Sie warfen mit Sitzschalen und Rauchbomben. Die Polizei griff durch, setzte Tränengas, Blendgranaten und Schlagstöcke ein. Spieler und Funktionäre von AEK Athen flüchteten in die Kabine.

Olympiakos drohen hohe Geldstrafen, ein Punkteabzug und Heimspiele ohne Fans.

AEK liegt nach dem Sieg in der Tabelle punkgleich mit Stadtrivale Panathinaikos neun Punkte vor Olympiakos. Bei AEK saß der frühere ÖFB-Nationaltorhüter Cican Stankovic auf der Ersatzbank. Drei Punkte hinter Olympiakos ist PAOK Saloniki mit den Ex-Rapidlern Stefan Schwab und Thomas Murg Ligavierter.

Mehr zum Thema