Blinder (59) irrte allein auf 2.000-Meter-Berg umher

Bild: Österreichisches Rotes Kreuz
Das erfahrene Auge eines ÖAMTC-Piloten rettete in Kärnten einem blinden Wanderer (59) das Leben. Nach dem Absturz seiner sehenden Frau war der Urlauber plötzlich allein - auf 2.000 Metern!
Das erfahrene Auge eines ÖAMTC-Piloten rettete in Kärnten einem blinden Wanderer (59) das Leben. Nach dem Absturz seiner sehenden Frau war der Urlauber plötzlich allein – auf 2.000 Metern! 

Ein verzweifelter Schrei. Dann beklemmende Stille. So hat Rino (59) den Absturz seiner Frau Serena D. (60) wohl in Erinnerung. Denn obwohl das Unglück auf dem Karnischen Höhenweg (Ktn.) vor den Augen des italienischen Wanderers geschah, konnte er es nicht sehen! Dass Rino blind ist, erkannte auch Gilbert Habringer. Der ÖAMTC-Pilot wollte die Heli- Suche nach Serena D., die nach ihrem Absturz noch selbst per Handy um Hilfe gerufen hatte, schon aufgeben: "Da seh’ ich plötzlich unter uns einen Mann, der sich seltsam verhält.

Mit einem weißen Stock auf dem Boden herumstochert, verwirrt wirkt." Habringers erster Gedanke – "Der ist doch net etwa blind?" – entpuppt sich als zutreffend. Er fliegt näher, kann dann auch die abgestürzte Begleiterin des Blinden entdecken, in dichtem Gebüsch. Per Tau wird das Paar schließlich geborgen, ins Spital geflogen.
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