Nach der kurzen Wetterberuhigung wird es am Donnerstag in mehreren Regionen Österreichs wieder ungemütlich. Vor allem im Nordosten des Landes gilt eine Vorwarnung vor Gewittern. Bereits im Tagesverlauf zogen erste Gewitterzellen mit Warnstufe Orange durch.
Die Gewitter bringen "Blitze, teils kräftigen Regen und örtlich auch kleinkörnigen Hagel". Das Risiko für schwere Unwetter mit großem Hagel wird derzeit aber als gering eingeschätzt.
"Aktuell haben wir Vorwarnungen für Gewitter im Nordosten des Landes aktiv, die für den heutigen Tag gelten. Dazu ziehen in dieser Region bereits erste Gewitter durch, die auf Warnstufe orange sind. Das bedeutet, diese bringen Blitze und kurzzeitig starken Regen, lokal auch kleinkörnigen Hagel", sagt UBIMET-Expertin Isabella Winterer zu "Heute".
Bis zum Abend bleibt die Gewittergefahr vor allem im Nordosten erhöht. Auch im Süden des Landes können sich lokal Gewitter entwickeln, das Unwetterpotenzial bleibt dort ebenfalls gering. Warnungen werden jeweils kurzfristig nach der Entstehung einer Gewitterzelle ausgegeben.
Auch die Bundeshauptstadt muss sich auf Gewitter einstellen. Die Zellen ziehen überwiegend aus Nordwesten über Wien. Betroffen sein können alle Bezirke.
Lange hält die Abkühlung allerdings nicht an. Schon am Wochenende dreht die Höhenströmung auf Süd, wodurch deutlich wärmere Luft nach Österreich gelangt.
Sowohl am Samstag als auch am Sonntag werden verbreitet Höchstwerte von mehr als 30 Grad erwartet. Damit stehen in vielen Regionen erneut Hitzetage bevor.
Nach Blitz, Regen und Gewittern heißt es also schon in wenigen Tagen wieder: Sonne, Hitze und Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke.