Blitzopfer soll an Spital 100.000 Euro zahlen

Mathias Steinhuber nach dem Blitzschlag im Spital.
Mathias Steinhuber nach dem Blitzschlag im Spital.Bild: picturedesk.com
In seinem USA-Urlaub wurde Mathias Steinhuber vom Blitz in den Kopf getroffen. Jetzt soll er 100.000 Euro für die Spitalsbehandlung zahlen.

Eine lange Narbe am Kopf und Wunden an Brust, Rucken und den Beinen erinnern Mathias Steinhuber noch an die Naturgewalt, der er vor knapp zwei Wochen zum Opfer fiel: Der 31-Jahrige wurde im USA-Urlaub auf dem Gipfel des Tinker Knob in der Sierra Ne- vada vom Blitz getroffen. („Heute" berichtete). Beim Einschlag verlor der Tiroler sofort das Bewusstsein, der Blitz verbrannte seine Haut, zerfetzte auch seine Kleidung und Schuhe.

"Ich habe noch nie solche Schmerzen gespürt"



„Ich dachte, er sei tot", berichtet Steinhubers Freundin Kathrin

Klausner, die Zeugin des furchtbaren Unfalls war, erschuttert in der „Tiroler Tageszeitung". Vollig aufgelost alarmierte sie die Rettung. Knapp eine Stunde spater wurde Mathias mit dem Helikopter nach Sacramento in eine Klinik eingeliefert. Eine Woche lang musste der verletzte Wanderer in den USA behandelt werden. „Ich habe noch nie solche Schmerzen gespurt", erzahlt das Blitzopfer. Wieder daheim in Tirol bekam Steinhuber jetzt den nachsten Schlag: Eine Rechnung uber die Spitalsbehandlung im Ausland – 100.000 Euro! Ob seine Versicherung die enormen Kosten ubernimmt, ist noch in der Schwebe. (adu)

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