Blümel: Nein zu Verbot von Barzahlungen über 10.000 €

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) (Archivfoto)
Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) (Archivfoto)ROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com
Die EU verbietet als Maßnahme gegen Geldwäsche Barzahlungen über 10.000 Euro. Finanzminister Gernot Blümel will das nicht akzeptieren.

Im Talk mit der "Süddeutschen Zeitung" machte es EU-Finanzmarktkommissarin Mairead McGuinness offiziell: Als Maßnahme gegen Geldwäsche sollen Barzahlungen von über 10.000 Euro verboten werden. Das entsprechende Gesetzespaket will die Kommission im Juli vorstellen. Ein gröberes Problem sieht McGuinness darin keines. "So viel Geld in den Taschen herumzutragen, ist ganz schön schwer. Die meisten Menschen machen das nicht", sagt sie.

Finanzminister Gernot Blümel erteilte den Plänen noch am Montag eine Absage. "Wir werden keine schleichende Abschaffung des Bargelds akzeptieren", so Blümel. Und: Der Kampf gegen Geldwäsche dürfe nicht zu Lasten der ehrlichen Bürgerinnen und Bürger gehen.

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