Blut-Drama: Anwalt von Sohn spricht von Notwehr

In Ebergassing laufen die Ermittlungen zum Blut-Drama von Freitagnachmittag. Ein 18-Jähriger soll seinen Vater getötet haben. Notwehr oder Mord?

Gegen 15.30 Uhr eskalierte laut Polizei zwischen dem 18-jährigen Tatverdächtigen und seinem Vater im Innenhof eines Bauernhauses in Ebergassing ein Streit. Der Vater wurde dabei mit einem Messer schwer verletzt. Er erlag noch am Tatort seinen Verletzungen.

Bei der Einvernahme am Freitag Abend sprach der 18-Jährige von Notwehr. Sein Anwalt Martin Preslmayr sagt, dass den tödlichen Verletzung ein gewalttätiger Angriff des Vaters vorausgegangen sei.

Stürzte der Vater ins Messer?

Mit dem Messer in der Hand habe der Sohn den Vater nur davon abhalten wollen, weiter auf ihn einzuschlagen. Doch der 57-Jährige habe nicht aufgehört, sagte Preslmayr.

Schließlich sei der Vater auf seinen Sohn gestürzt und habe sich dabei selbst tödlich verletzt. "Mein 18-jähriger Mandant handelte klar in Notwehr."

Die Ermittlungen der Polizei zum tatsächlichen Unfallhergang sind noch nicht abgeschlossen. Wie und warum es zu der Tat gekommen ist, sei deshalb noch nicht restlos geklärt. Der 18-Jährige wurde festgenommen und sitzt in der Justizanstalt Korneuburg. (Red)

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