Blutbefunde landen in AKH-Zettelwirtschaft

Die Blutgruppenserologie des größten Spitals Österreichs ist offenbar noch nicht ganz im 21. Jahrhundert angekommen! FPÖ-Gemeinderat David Lasar kritisiert die Zettelwirtschaft im AKH.


Aufzeichnungen über Blutgruppenuntersuchungen werden im AKH händisch geführt, die Unterlagen dann in Mappen aufbewahrt. "Aufgrund mangelnder EDV wird eine Blutgruppenbestimmung, die älter als drei Wochen ist, nicht anerkannt und weggeworfen."

Dadurch würden unnötige Neubestimmungen anfallen und Hunderttausende Euro verschleudert, sagt FPÖ-Stadtrat David Lasar. "Die Blutgruppenuntersuchung verläuft manuell im Vier-Augen-Prinzip. Die Daten werden dokumentiert und dauerhaft aufbewahrt. Eine EDV-Lösung für die Blutgruppenuntersuchung wird derzeit

vorbereitet", so AKH-Sprecherin Karin Fehringer zu "Heute". Bis wann das passiert, war nicht zu erfahren.
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