Blutschnee als Folge der Hitzewelle in der Antarktis

Die derzeit herrschende Rekordhitze auf dem Südpol sorgt für ein seltsames Naturpähnomen.
Unglaublich Aufnahmen aus der Antarktis: Auf einer Insel am Südpol färbte sich der Schnee rot! Dabei handelt es sich aber nicht etwa um blutenden Schnee, sondern um eine Alge. Das konnten Wissenschaftler einer ukrainischen Forschungsstation in der Antarktis nun auf Bildern festhalten.

Die Alge namens Chlamydomonas nivalis überlebt Temperaturen unter null Grad. Wenn das Thermometer steigt, wie aktuell in der Antarktis, fängt sie an zu blühen - und färbt so den Schnee blutrot.

Gefährliche Schönheit



Zwar ist das Farbspektakel hübsch anzusehen, der Schein trügt aber: "Schnee wie dieser trägt zum Klimawandel bei, da der himbeerfarbene Schnee weniger Sonnenlicht reflektiert und dadurch schneller schmilzt", so die ukrainischen Wissenschaftler.



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