Blutzuckertest steckt über 200 Menschen mit HIV an

Laut Safer Care seien die Nadeln, mit denen in den Finger gestochen wurde, gewechselt worden, allerdings bestehe die Möglichkeit, dass kleine Mengen Blut an den Geräten übriggeblieben ist.
Laut Safer Care seien die Nadeln, mit denen in den Finger gestochen wurde, gewechselt worden, allerdings bestehe die Möglichkeit, dass kleine Mengen Blut an den Geräten übriggeblieben ist.
iStock
In einem australischen Quarantäne-Hotel wurde bei 243 Gästen das gleiche Blutzuckermessgerät verwendet und möglicherweise alle mit HIV infiziert.

Die Gesundheitsbehörde in Victoria befürchtet das Schlimmste! Die 243 ehemaligen Bewohner des Quarantäne-Hotels in Melbourne werden aufgefordert, sich auf HIV und andere Viren testen zu lassen, wie die "Daily Mail" berichtet. Betroffen sind Personen, die sich zwischen dem 29. März und dem 20. August in einem Quarantäne-Hotel einem Blutzuckertest unterzogen haben. "Blutzuckertestgeräte, die von einer Person verwendet werden sollen, wurden bei mehreren Bewohnern eingesetzt", teilte die Behörde Safer Care Victoria in einer Erklärung am Montag mit.

Gefahr einer "geringen Kreuzkontamination"

Bei einem Blutzuckertest wird durch einen Einstich in die Fingerkuppe ein Bluttropfen entnommen und auf einen Teststreifen gelegt. Dieser wird dann in das Messgerät eingeführt, um den Blutzuckerwert zu erhalten. Das Gerät wird vor allem bei Menschen mit Diabetes, aber auch bei Schwangeren genutzt. Nun bestehe die Gefahr einer "geringen Kreuzkontamination", also einer ungewollten Übertragung von Viren durch eine Verunreinigung auf dem Gerät, heißt es.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account tha Time| Akt:
Australien

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen