In der Wiener Neustädter Badenersiedlung kam ein Autolenker aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab. Der BMW flog laut Feuerwehrangaben dabei über das Gleisbett und blieb auf der anderen Seite der Schienen in der Lärmschutzwand stecken, wobei das Fahrzeugheck teilweise in den Gleiskörper ragte.
Nach der Freigabe durch die Polizei sowie der Bestätigung der Streckensperre und Erdung durch den ÖBB-Einsatzleiter führte die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt die Fahrzeugbergung durch. Nachdem Teile der beschädigten Lärmschutzwand entfernt worden waren, konnte das Unfallfahrzeug mit dem Kran des schweren Rüstfahrzeuges von der Strecke gehoben werden.
Das Unfallfahrzeug wurde anschließend an einem nahen Parkplatz abgestellt und wird vom Eigentümer selbst entfernt. Der Bahnverkehr auf der Südbahn war für die Dauer der Bergearbeiten gesperrt.
Bei dem Pkw-Fahrer handelt es sich laut Exekutive um einen 27-jährigen Mann aus Wiener Neustadt. Er hatte Sonntagnacht gegen 23.50 Uhr den BMW in einem durch Alkohol beeinträchtigten Zustand auf der Dr. Alexander-Schärf-Straße in Richtung Johann-Giefing-Straße, durch das Stadtgebiet von Wiener Neustadt gelenkt.
Der 27-Jährige dürfte im Kreuzungsbereich der beiden Straßen das Ende der Dr. Alexander-Schärf-Straße zu spät bemerkt haben, fuhr durch die anschließende Grünfläche, überquerte den dortigen Gleiskörper der Südbahntrasse und prallte mit seinem Fahrzeug gegen die Lärmschutzwand der Bahntrasse. Bis 2.20 Uhr mussten die Bahngleise gesperrt werden.
Der 27-jährige Fahrzeuglenker erlitt bei dem Vorfall Verletzungen leichten Grades und wurde nach der Erstversorgung mit der Rettung ins Spital nach Wr. Neustadt gebracht.