BMW verlegt Motorenwerk nach Österreich

Ein Bild aus einem BMW-Werk
Ein Bild aus einem BMW-WerkPan Yulong Xinhua / Eyevine / picturedesk.com
MAN geht, BMW kommt. Der bayrische Autohersteller wird seine Fertigung für Benzin- und Dieselmotoren bis 2024 schrittweise nach Österreich verlegen.

Gelegentlich gibt es auch gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Österreich im äußerst schwierigen "Jahr der Pest". Der deutsche Autohersteller BMW kündigte an, sein Werk für die Fertigung von Benzin- und Dieselmotoren bis 2024 schrittweise zu verlegen. Einerseits nach Hams Hall in England, andererseits nach Steyr in Österreich.

Die rund 1.000 Mitarbeiter, die im alten Stammwerk München beschäftigt sind, werden andere Jobs im Großraum Bayern erhalten, heißt es. An jenem Standort entsteht in den nächsten Jahren ein auf Elektrofahrzeuge ausgerichtetes Montagewerk, wie Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic bekannt gab.

Knappe halbe Milliarde Euro teuer

Spätestens 2026 soll jenes neue Werk in Betrieb gehen. Mit Kosten von rund 400 Millionen Euro hat sich der Konzern dieses Einiges kosten lassen. Doch "Diese Entscheidung ist ein Vorbild für eine gelungen gestaltete Transformation in der deutschen Industrie", so Betriebsratschef Manfred Schoch. Diese Umgestaltung würde zeigen, dass man "Industriearbeitsplätze auch inmitten einer Großstadt sichern und ausbauen kann".

Aktuell gibt bereits ein 100 Millionen Euro teures Montageband der BMW in Steyr, welches jährlich 180.000 bis 360.000 Benzinmotoren produziert. Dieses läuft seit Ende September im Ein-Schicht-Betrieb.

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