Bob Dylan hat sich endlich den Nobelpreis abgeholt

Ein halbes Jahr nach der offiziellen Zeremonie hat Bob Dylan am Wochenende in Stockholm seinen Literatur-Nobelpreis entgegengenommen.

Der Sänger wurde bereits 2016 als Empfänger des Preises bekannt gegeben, doch konnte bei der Preisverleihung im Oktober in Schweden leider nicht dabei sein. Nun hat er die prestigeträchtige Medaille aber endlich bei einer privaten Veranstaltung vor seinem Konzert in Stockholm am Samstag (1. April) überreicht bekommen.

Ein Mitglied der "Schwedische Akademie", den den Preis verleiht, sagte später, dass die Zeremonie sehr gut lief und beschrieb den 75-Jährigen als einen sehr netten, lieben Mann. Bob wollte die Zeremonie etwas intimer und privater halten.

In einer aufgenommen Rede des legendären Songwriters, die von dem amerikanischen Botschafter der Akademie vorgelesen wurde, hieß es bereits, dass er niemals damit gerechnet habe, den Preis zu bekommen. "Ich habe das wirklich nicht kommen sehen. Ich musste direkt an Shakespeare denken, als ich erfuhr, dass ich den Preis bekommen soll. Als er 'Hamlet' schrieb, hat er sich sicher tausend Fragen gestellt. Aber ich bin sicher, dass 'Ist das hier Literatur?' keine davon war. Genau so habe ich mich niemals gefragt, ob meine Songs Literatur sind. Aber ich danke der Schwedischen Akademie dafür, dass sie es getan haben".

(baf/bang)

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