Die Böhsen Onkelz machen binnen dreier Tage gleich zwei Mal Halt in Wien – am Donnerstag spielten sie bereits eine Warm-Up-Show im Gasometer, heute (20. Juni) geht es mit ihrer Tournee "Mitten unter euch" weiter in eine etwas größere Location.
Die Band setzt dabei auf eine 360-Grad-Bühne, die mitten im Ernst-Happel-Stadion aufgebaut wird – ähnlich wie Helene Fischer. 70.000 Fans werden erwartet.
Schon vorab kündigen die Onkelz ihr Bühnenkonzept mit großen Worten an: "Diese Bühne ist mehr als nur ein Aufbau: Sie ist ein Statement. Nah an euch dran, groß gedacht, technisch und visuell auf einem Level, das viele Stadien so noch nicht gesehen haben. Wir schreiben damit zusammen ein neues Kapitel Onkelz-Geschichte".
Zuletzt in Leipzig begannen Kevin Russell, Stephan Weidner und Matthias "Gonzo" Röhr das Konzert Rücken an Rücken positioniert und jeweils in eine andere Himmelsrichtung blickend, buchstäblich mitten unter ihrem Publikum.
Nach jedem Song wechselten sie ihre Positionen und sorgten dafür, dass Fans in allen Bereichen des Stadions die Band immer wieder aus neuer Nähe erleben können. Das Konzept: Stadiongröße – aber möglichst wenig Distanz.
Für zusätzliche Dynamik sorgte das Zentrum der Bühne: Schlagzeuger Peter "Pe" Schorowsky spielt gemeinsam mit Vincent Röhr, dem Sohn von Gonzo, auf einer eigenen Plattform, die sich ebenfalls dreht.
Umgeben von riesigen LED-Screens, imposanten Lichttürmen und einer aufwendigen 360-Grad-Produktion entsteht so eine Atmosphäre, die das Stadion komplett einnimmt.
Da es rund um das Stadiongelände zu erheblichen Verzögerungen kommen wird, empfiehlt der ÖAMTC eine frühzeitige Anreise (Konzertbeginn ist um 20 Uhr) und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, vor allem die U2.
Außerdem wird ersucht, Besucher des Konzertes nicht im unmittelbaren Bereich des Stadions mit PKW abzuholen, sondern sich einen geeigneten Treffpunkt weiter entfernt auszusuchen, da es sonst zu starken Behinderungen auf den Zu- und Abfahrtsrouten kommen wird!