Wirtschaft

Boeing-Dreamliner darf endlich abheben

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:08

Der Boeing-Hoffnungsträger 787 Dreamliner darf nach dreimonatiger Zwangspause wegen Batterieproblemen wieder Passagiere befördern. Die US-Flugaufsicht FAA segnete am Donnerstag das neue Batterie-System ab und hob das im Jänner verhängte Flugverbot auf.

darf nach dreimonatiger Zwangspause wegen Batterieproblemen wieder Passagiere befördern. Die US-Flugaufsicht FAA segnete am Donnerstag das neue Batterie-System ab und hob das im Jänner verhängte Flugverbot auf.

Mit der Freigabe endet eine nervenaufreibende Zeit für Boeing und seine Kunden. Der Airbus -Rivale lieferte keine neuen 787-Maschinen aus, während er fieberhaft nach einer Lösung des Problems suchte.

Die Ermittlung der Behörden zu den Ursachen der Batterie-Überhitzung ist jedoch noch immer nicht abgeschlossen. Boeing hat die meisten der 50 bereits ausgelieferten Dreamliner nach Japan verkauft. Sämtliche 787 erhielten Flugverbot, nachdem eine Batterie an Bord einer in Boston geparkten Japan-Airlines -Maschine Feuer fing und eine weitere in einem Flieger von All Nippon Airways während des Flugs schmolz.

United Airlines startet als Erstes

Boeing setzt Lithium-Ionen-Akkus in dem als besonders sparsam gepriesenen 787-Jet ein, weil sie leichter sind als herkömmliche Batterien. Sie sind aber auch schneller entflammbar.

Streng genommen gilt die Freigabe der FAA zunächst nur für United Airlines - die einzige US-Airline, die die 787 derzeit in ihrer Flotte hat. Es wird aber erwartet, dass sich die Behörden in Japan und Europa dem Urteil der US-Flugaufsicht anschließen. Der Prestigeflieger ist bei insgesamt acht Fluggesellschaften im Dienst.

Japan-Airlines folgen ab Juni

Boeings 787 Dreamliner darf deshalb auch bald wieder in Japan abheben. Das japanische Verkehrsministerium will nach eigenen Angaben grünes Licht für den Start des Langstreckenjets geben. Es wird erwartet, dass All Nippon Airways (ANA) und Japan Airlines (JAL) den Dreamliner im Juni wieder im kommerziellen Luftverkehr einsetzen. Vorher sind Testflüge geplant. Die beiden Airlines verfügen über zahlreiche Dreamliner.

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